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Rückkehrrecht auf Vollzeit

BVMW sieht Nein als politischen Fingerzeig

Bild oben: NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW
us der Sicht des nor­drhein-west­fälischen Mit­tel­s­tands ist das Nein der CDU zum Rück­kehr­recht in ein Vol­lzei­tar­beitsver­hält­nis ein wichtiger Fin­gerzeig für eine Neu­justierung der Ar­beits­markt­pol­i­tik. Dazu erk­lärt NRW-Lan­des­geschäfts­führ­er Her­bert Schulte vom Bun­desver­band mit­tel­ständische Wirtschaft (BVMW): „Ger­ade mit Blick auf den frag­ilen nor­drhein-west­fälischen Ar­beits­markt ist es wichtig, der Reg­ulierungswut klare Grenzen zu setzen und die Ein­stel­lungs­bere­itschaft der Be­triebe nicht un­nötig zu tor­pedieren. Dies ist um­so wichtiger, da der En­twurf des Bun­de­sar­beits­min­is­teri­ums den Gel­tungs­bereich des Ge­setzes auf Be­triebs­größen ab 15 Mi­tar­beit­er er­weit­ert und so dem NRW-Mit­tel­s­tand eine sch­were Last aufge­bürdet hätte. Das ge­plante Rück­kehr­recht in Vol­lzeit­er­werb wäre der vor­läu­fige Gipfel ein­er Ar­beits­markt­pol­i­tik gewe­sen, die den Ein­druck ein­er aus­beu­terischen Beschäf­ti­gungspraxis sug­geri­eren soll, um zu ver­sch­leiern, dass in den zurück­lie­gen­den Jahren im­mer neue Recht­san­sprüche auf beru­fliche Auszeit­en geschaf­fen wur­den. Die Kosten dies­er poli­tischen Ar­beits­mark­tide­olo­gie laufen längst aus dem Rud­er. Denn auch mit dem Kampf ge­gen Zei­tar­beit und be­fris­tete Beschäf­ti­gung wer­den wertvolle Beschäf­ti­gungs­brück­en ger­ade für die­jeni­gen sys­te­m­a­tisch zer­stört, die sich weniger über eine exzel­lente Aus­bil­dung als vielmehr über die Praxis für eine dauer­hafte Beschäf­ti­gung empfehlen kön­nen. Das ist aus unser­er Sicht zu­tiefst un­sozial und wider­spricht dem Prinzip der Chan­cen­gerechtigkeit auf dem Ar­beits­markt.“

Ausgabe 05/2017



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NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW
NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW