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Business

„Der PVH ist unser Partner.“

Die Wuppertaler Heinz Hesse KG legt bei der Belieferung der Werkzeugfachhändler Wert auf hervorragendes Material und schnellen, kompetenten Service. Sie hat sich europaweit Wettbewerbsvorteile erarbeitet.

Bild oben: Thomas Hesse und sein Mitarbeiter Marcus Bracht besprechen im Lager Lieferlisten für einen Kunden
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Eigentlich wollte Tho­mas Hesse Ar­chitek­tur und Kun­st­geschichte in Italien studieren. Doch sein Leben­sweg ver­lief ganz an­ders. Nach abgeschlossen­er Schu­laus­bil­dung, Bun­deswehr und Aus­bil­dung zum Großhan­del­skauf­mann sowie eini­gen Mo­nat­en in Eng­land und Frankreich stieg Tho­mas Hesse in den el­ter­lichen Be­trieb ein. Zu dies­er Zeit stand die Bear­bei­tung des Pro­duk­tionsverbin­dung­shan­dels (PVH) in Teilen von Nor­drhein-West­falen im Fokus, mit Aus­nahme des Ruhrge­bi­ets. In zufäl­li­gen Ge­sprächen mit Fre­un­den war Tho­mas Hesse ger­at­en wor­den, unbe­d­ingt diese Re­gion für sich mit zu er­sch­ließen. Nach weni­gen Mo­nat­en und mit et­was Glück kon­n­ten einige der be­deu­tend­sten Händler ge­won­nen wer­den. Ge­mein­sam mit sein­er Frau Silke Hesse, die selbst aus dem Ruhrge­bi­et stammt, wurde das Geschäft sys­te­m­a­tisch aus­ge­baut. „Ohne sie wäre ich heute ver­mut­lich nicht hi­er, son­dern ir­gend­wo in Italien“, sch­munzelt Hesse. Da­mals wie heute liegt der Sch­w­er­punkt der Pro­gramm­palette in Werkzeu­gen für die Ka­belverar­bei­tung, mit den wesentlichen Marken Wei­d­müller und Jokari. Das Ka­t­a­log­pro­gramm um­fasst 1.500 Ar­tikel, wobei im­mer Qual­ität vor Masse ste­ht. „Uns­er Ziel ist es, die Marken­pro­dukte unser­er Lie­fer­an­ten in die Ka­t­a­loge unser­er Fach­han­dels­part­n­er einzu­bin­den“, erk­lärt Tho­mas Hesse. Der gewer­bliche Kunde des Han­dels re­duziert nach und nach die Summe sein­er Zulief­er­er, um Kosten einzus­paren. In dem Maße, wie die In­dus­trie und das Hand­w­erk auf den or­gan­isierten Han­del seine Bezüge konzen­tri­ert, nimmt die Be­deu­tung der Heinz Hesse KG stetig zu. „Und dies­er Weg ist noch lange nicht zu Ende.“

Klas­sische Ver­trieb­swege

Thomas Hesse und sein Mitarbeiter Marcus Bracht besprechen im Lager Lieferlisten für einen Kunden
Tho­mas Hesse und sein Mi­tar­beit­er Mar­cus Bracht be­sprechen im Lager Lie­ferlis­ten für ei­nen Kun­den

On­line-Platt­for­men wer­den von der Heinz Hesse KG nicht di­rekt be­lie­fert. „Wir ge­hen den klas­sischen Weg über den Pro­duk­tionsverbin­dung­shan­del.“ Pri­vate oder gewer­bliche Kun­de­nan­fra­gen wer­den an den Han­del weit­erg­ereicht. Den­noch gibt es kei­nen Kun­den, dem nicht ge­holfen wird. Ser­vice und Di­en­stleis­tung ste­hen an er­ster Stelle. „Wir fra­gen nicht erst nach der Postleitzahl, bevor wir ein Ge­spräch be­gin­nen. Der PVH ist uns­er Part­n­er. Je bess­er er or­gan­isiert ist und je bess­er geschult, um­so bess­er die Ergeb­nisse. Den PVH als Sys­tem­part­n­er für In­dus­trie und Hand­w­erk wird es im­mer geben. Der Werkzeughan­del an der Ecke ist tot.“

Krisen über­wun­den


Auch die Heinz Hesse KG selbst war erst vor Kurzem durch die In­sol­venz eines großen Kun­den be­trof­fen. Mit­ten in der Bauphase zum neuen, ei­ge­nen Ge­bäude hat es das Un­terneh­men getrof­fen. „Erst haben wir uns Sor­gen ge­macht. Aber die gewer­blichen Kun­den haben sich neue Sys­tem­part­n­er ge­sucht, die die gleichen Marken­pro­dukte lie­fern kon­n­ten.“ Nach kurz­er Zeit kon­nte der wegge­broch­ene Um­satz weitest­ge­hend kom­pen­siert wer­den. Für die Durch­set­zungsstärke von Marken­ware hat Hesse eben­falls ein gutes Beispiel: In der Krise 2009 wurde auch bei der Heinz Hesse KG ein er­he­blich­er Ein­bruch verzeich­net, der aber bere­its nach einem Jahr weit­ge­hend über­wun­den war. Grund dafür war die Kraft der Qual­ität­spro­dukte ge­genüber bil­li­gen Al­ter­na­tiv­en. „Ser­vice und Di­en­stleis­tung in Verbin­dung mit Marken­pro­duk­ten sind für uns auch in Krisen der Sch­lüs­sel zum Er­fol­g“, so Hesse. „Wir ge­hen mit unseren Kun­den dor­thin, wo unsere Pro­dukte einge­set­zt wer­den. Der or­gan­isierte PVH ist heute in Eu­ro­pa präsent. Es gibt kaum ein Land, in dem unsere Marken­w­erkzeuge nicht be­zo­gen wer­den kön­nen.“

Klas­si­fizierung

Thomas Hesse
Tho­mas Hesse

Un­ter­stützt wurde der er­fol­greiche Weg der Heinz Hesse KG durch die frühzeitige Klas­si­fizierung der Ar­tikel nach E-Class- und Pro­fi-Class-Stan­dards. Die Um­set­zung von Stan­dards der In­dus­trie ist der Sch­lüs­sel in der er­fol­greichen Bear­bei­tung der An­forderun­gen aus In­dus­trie und Hand­w­erk. Deutsch­land ist heute führend im Di­en­stleis­tungssek­tor. Ohne per­fekt zur Ver­fü­gung gestellte Dat­en ist ein Ar­beit­en in der heuti­gen Zeit un­denk­bar. Flex­i­bil­ität, Präzi­sion und Sch­nel­ligkeit sind ge­fordert.

Das Un­terneh­men

Quelle: Phuong Pham
Quelle: Phuong Pham

Heinz Hesse grün­dete den Fam­i­lien­be­trieb am 1. Juli 1952 als Einzelun­terneh­men in Wup­per­tal. Das Un­terneh­men wuchs über die Jahre und zog mehr­fach um. 1997 über­nahm Tho­mas Hesse die Geschäfte von seinem Vater und ex­pandierte weit­er. Vor einem Jahr wurde nach rund zeh­n­mo­natiger Bauphase der neue Fir­men­sitz in der Yale-Allee be­zo­gen. „Wir woll­ten in der Re­gion bleiben und haben ei­nen tollen Stan­dort in einem neuen In­dus­triege­bi­et ge­fun­den“, sagt Hesse. Das im Ei­gen­tum befind­liche Gelände um­fasst 2.500 Qua­drat­me­ter, wovon rund 1.000 Qua­drat­me­ter mit Büroräu­men und Lager be­baut sind. Dazu ex­istiert noch ein 750 Qua­drat­me­ter großes Außen­lager für größere Pro­dukte und länger vorzuhal­tende Im­port­waren (aus Italien und Ja­pan). In­n­er­halb von 30 Jahren wuchs das Fam­i­lie­nun­terneh­men von da­mals drei auf heute 18 Mi­tar­beit­er her­an. Für den Ei­genbe­darf wer­den Groß- und Außen­han­del­skau­fleute, Bürokau­fleute, Fach­lageris­ten und in der Weiter­bil­dung auch Fachkräfte für Lager­l­o­gis­tik aus­ge­bildet. Aktuell gibt es auch Be­stre­bun­gen, Flüchtlin­gen eine beru­fliche Per­spek­tive zu geben. „Un­terneh­men dür­fen sich den aktuellen Strö­mun­gen nicht ver­sch­ließen“, sagt Tho­mas Hesse.

Kontakt

Kontaktdaten
Heinz Hesse KG Distribution
Yale-Allee 17 · 42329 Wuppertal
Telefon: 0202/734282 · Telefax:  0202/734027
info@heinz-hesse-kg.de · www.heinz-hesse-kg.de

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Ausgabe 05/2017



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